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Ryo's Diary « Kapitel 08

Fulkandrin I

Fulkandrin
Das Passieren des nördlichen Stadttores stellte aufgrund meines Aufzugs keinerlei Probleme dar und ich wurde erstaunlich gastfreundlich empfangen. Ich durchwanderte die breiten Straßen des äußeren Rings der Stadt und genoss das Gefühl nicht von neugierigen Blicken erdrückt zu werden. Ich fühlte mich fast wie ein Anwohner der Stadt, auch wenn das nicht gerade ein Lob für mich darstellt.

Fulkandrin - Dach, äußerer Ring
Fulkandrin ist genau so wie in meinen Träumen der letzten Nacht. Die gesamte Stadt ist in drei Ringe unterteilt. Der äußere beherbergt Bauern, Abschaum und kriminelles Volk. Der zweite Ring bildet das durchschnittliche Bürgertum und die Hauptposten des Militärs der Stadt und der innere ist Adel, Rittern und Fürsten bestimmt.
Anders als in vielen anderen Städten ziert keine Burg die Stadt Fulkandrin. Der unbekannte Herrscher lebt angeblich in einem Reich unter der Stadt, welches sich unter das halbe obere Königreich erstreckt. Doch dies ist nur Legende
- niemand der Bürger hier hat bisher den Herrscher gesehen oder reden gehört. In den gesamten 300 Jahren nicht.

Bei der Passage zum zweiten Ring
Wenn ich nicht bald etwas zum Essen finde, werde ich verhungern. Den Durst zumindest konnte ich durch den glücklichen Fund einer halbwegs sauberen Regentonne stillen.
Am Durchgang zum zweiten Ring ist kein Durchkommen im Aufzug eines Bettlers möglich. Ich habe mich entschieden, noch einen Tag im äußeren Ring zu verbringen um mich zu stärken und einen Plan zu schmieden, unbemerkt in den zweiten Ring zu gelangen.

Später Abend - Versteckte Gasse
Wenn mir eines klar geworden ist, dann dass man, wenn man unter Mördern weilt, keine Scheu vor dem Töten haben sollte. Ich hocke nun in dieser unbeleuchteten Gasse und versorge meine Wunden eines Überfalls mit verdreckten Stofffetzen. Der Narr konnte nicht wissen, dass er von mir nichts anderes zu erwarten hatte, als seinen eigenen Tod. Nun liegt er da, ausblutend, von niemandem außer den Ratten gesehen und ich verbinde die Schnittwunden durch seinen Dolch mit seiner Kleidung. Zumindest habe ich nun eine Waffe und wieder ausreichend Blut um weiter schreiben zu können.

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05.12.2019, 23:17 Uhr Besucher: 332009 | Online: 1

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