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Ryo's Diary « Kapitel 02

Das Dorf Yaikabon

Später Morgen
Die Erschöpfung forderte ihren Tribut und ließ die Müdigkeit siegen. Ich schlief, wenn auch nicht lange und mit heftigen Albträumen durchwachsen, welche mich jedoch nicht erwachen ließen, bis zum jetzigen Zeitpunkt durch.
Das Dorf gefällt mir nicht ... es ist so heruntergekommen, zeugt von erheblicher Armut und Mittellosigkeit - und es stinkt. Als würden seine Einwohner noch immer ihren eigenen Mist auf die Straße kippen um dessen Gestank mit der gesamten Nachbarschaft zu teilen.

Mittag
Das reicht! Erst wird man angesehen, als sei man ein Bettler, weil man eine Herberge für eine Nacht sucht und dann wird man noch von einem Bauern beschimpft, dass man doch diesen Luxus des Landes zu schätzen wissen und bezahlen muss. Ich hasse arme Bauern!

Nachmittag
Ich habe das Dorf weit hinter mir gelassen und auf dem Weg zu diesen Schutz gebenden Bergen beschlossen, erst dann wieder Halt zu machen, wenn die sauberen Straßen einer Kleinstadt unter meinen Füßen liegen.
Das Brummen in meinem Kopf wird schwächer, und ein lautes Knurren brüllt aus meinem Bauch. Ich werde wohl nach etwas, oder auch jemanden, suchen müssen um meinen Hunger zu stillen.

Später Abend
Das Schwein ist verzehrt, die Bäuerin verschont und mein Hunger gestillt.
Das Brummen wird leiser, doch scheint es nicht völlig aus meinem Kopf zu verschwinden, und mich graut jetzt schon vor dem mehr als nötigen Schlaf. Mich beunruhigen weniger die Albträume von zerspringendem Glas, blutenden Menschen und nervtötenden Blitzen, als vielmehr das Gefühl dies alles schon einmal wirklich erlebt haben.

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05.12.2019, 23:12 Uhr Besucher: 332009 | Online: 1

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